11. Oktober Hamburg, Feministisches Barcamp der Friedrich-Ebert-Stiftung
WIR waren uns gar nicht sicher was uns erwartet, doch die Neugier hat gesiegt und es war richtig sich auf den Weg zu machen. Ein Barcamp ist ein offenes Veranstaltungsformat. Das bedeutet: Es gibt keinen klassisch vorgeplanten Ablauf. Vielmehr entwickeln sich die einzelnen Programmpunkte in Form von Workshops über den Tag. Alle haben das Programm mitgestaltet und sich eingebracht. Das Feministischen Barcamp Hamburg 2025 im Museum der Arbeit umfasste die Themen Gleichstellung, Care-Arbeit und demokratische Teilhabe und ermöglichte den Austausch über den täglichen Spagat zwischen beruflichen Herausforderungen und familiären Aufgaben.
An verschiedenen Sessions haben wir teilgenommen, z. Bsp. mit dem Thema was-verdient-die-frau.de, einem Projekt unseres WIR-Partners DGB. Die Fragen, was ist faire Bezahlung, wie werden gleiche Chancen geschaffen und wie hängen ökonomische Gerechtigkeit und Care-Arbeit zusammen.
Die Kinderbetreuung machte den Müttern die Teilnahme leicht.
Das Barcamp fand im Rahmen der Ausstellung „CARE! Wenn aus Liebe Arbeit wird.“ statt. Eine Ausstellung über Pflege und Erziehungsarbeit mit ihren Schattenseiten. Einige Teilnehmende nutzten die Gelegenheit zu einer Führung durch die Ausstellung oder machten bei einer Stickaktion mit.
Unser Fazit: Demokratie lebt, wenn Menschen die Möglichkeit erhalten sich einzubringen. Unsere Tipp: Schauen Sie sich die Ausstellung „CARE! Wenn aus Liebe Arbeit wird“ im Museum der Arbeit an. Sie zeigt eindrucksvoll, was unsere Gesellschaft zusammenhält.
Equal Care Day 2026: Sorgearbeit: gleich, gerecht, gemeinsam?
22. Februar 2026, 11-18 Uhr, Museum der Arbeit, Wiesendamm 3, 22305 Hamburg




