16. Juni – Schloss Schwerin – Tag der offenen Tür des Landtags mit WIR-Meile

Auch in diesem Jahr werden wieder ca. 20.000 Bürgerinnen und Bürger das Angebot nutzen und sich in den Fraktionen und den Ausschüssen über die Arbeit des Landtags informieren, den Plenarsaal und zahlreiche weitere Räume besichtigen und Niklot auf seinem weißen Pferd besuchen sowie in die goldene Kuppel steigen.

An diesem Tag präsentieren sich auf der WIR-Meile erneut unterstützende Vereine und Institutionen im Burggarten, die ihre Angebote vorstellen und mit den Besucherinnen und Besuchern ins Gespräch kommen möchten. Für jede Altersgruppe ist etwas dabei. Die Vereine und Institutionen eint, dass sie sich gemeinsam in der Initiative „WIR. Erfolg braucht Vielfalt“ engangieren und sich für eine starke Demokratie und ein tolerantes Mecklenburg-Vorpommern einsetzen.

Einen Video-Beitrag aus dem letzten Jahr finden Sie hier https://www.youtube.com/watch?v=NKvOlnwbSkE

 

15. Juni – Schwerin „Berliner Platz“ – Tag der offenen Gesellschaft

Ein Tag der Begegnung – ein ganzes Land feiert die Freiheit, Offenheit, Vielfalt und Freundschaft.

Am „Tag der offenen Gesellschaft“ kommen Menschen zusammen, um ein Zeichen für Gespräch und Begegnung zu setzen. Sie stellen  Tische und Stühle  auf Gehwege und offene Plätze, um Nachbarn und menschen ihrer Stadt besser kennen zu lernen. Und jährlich werden es mehr und mehr Orte der Begegnung.
In Kooperation mit zahlreichen Vereinen und Verbänden der Stadt Schwerin lädt auch die Initiative WIR. Erfolg braucht Vielfalt am 15. Juni auf den Berliner Platz ein. Von 14 bis 19 Uhr veranstalten wir ein großes Begegnungsfest und setzen uns gemeinsam für Demokratie, Weltoffenheit und Vielfalt ein.
Umrahmt wird das Fest mit Musik, Tanz, Schachspielen, Theater und Basteln. Jeder der Lust hat neue Menschen und Nachbarn kennen zu lernen, ist herzlich eingeladen. Schön wäre es, wenn jeder eine Speise für das Mitbring-Buffet beisteuert, denn egal ob süß oder herzhaft, das gemeinsame Essen und Trinken an einer langen Tafel steht im Mittelpunkt der Aktion.
Und bereits von 9 bis 16 Uhr veranstaltet der Verein „Die Platte lebt“ einen Flohmarkt an gleichem Ort, der schon auf die Feier danach einstimmt.

 

Aufruf zur Wahl am 26. Mai 2019

Liebe Wählerinnen und Wähler,

am Sonntag (26. Mai 2019) können Sie mitbestimmen, wer in Ihrem Wohnort Verantwortung für dessen Entwicklung in den kommenden Jahren übernehmen soll. Sie können mitentscheiden über die Zusammensetzung von Stadt- und Gemeindevertretungen sowie der Kreistage. Sie können Kandidatinnen und Kandidaten für das Bürgermeisteramt Ihre Stimme geben. Entscheiden können Sie am Wahltag ebenfalls darüber, wen Sie mit der Vertretung Ihrer Interessen im Europaparlament beauftragen.
Für die Gestaltung der Zukunft unserer Städte, Gemeinden und Landkreise ist es nicht egal, wer auf kommunaler Ebene oder im Europaparlament Politik macht.
Wir wollen uns deshalb vor der so wichtigen Wahl gemeinsam mit einer Botschaft an die Menschen in Mecklenburg-Vorpommern wenden, da sich an diesen demokratischen Wahlen auch getarnte Feinde von Demokratie und Rechtsstaatlichkeit beteiligen.

WIR bitten Sie:
Gehen Sie zur Wahl und überlegen Sie gut, wem Sie Ihre Stimme geben! Ihre Stimme zählt und ist wichtig. Sie treffen eine Entscheidung, deren Auswirkungen weit über den Wahltag hinausgehen. Wenn Extremisten an Einfluss gewinnen, geraten auch Ihre persönliche Freiheit und Würde in Gefahr. Überlassen Sie unsere Zukunft nicht Rassisten und Menschen, die von Diktaturen träumen! Nicht an Ihrem Wohnort und nicht im Europaparlament. Setzen Sie ein Zeichen für Demokratie, für Mitmenschlichkeit, für Toleranz und gegen Extremismus, Rassismus und Gewalt!
Zu jeder politischen Richtung gibt es eine Alternative – aber es gibt keine Alternative zur Demokratie!
Das gilt hier bei uns vor Ort wie in Europa. Die Europäische Union ist nach wie vor ein Hort der Demokratie. Sie garantiert Frieden, Freiheit und Wohlstand. Unsere Stimme zählt, wenn wir weiter in einem weltoffenen Europa zusammenleben wollen. Wir dürfen Europa nicht den Populisten, Nationalisten und Europagegnern überlassen.
Die Unterzeichner wollen nicht für eine bestimmte Partei werben. Sie vertreten unterschiedliche Meinungen und gehören verschiedenen oder gar keiner Partei an. Uns eint aber, dass wir uns für ein demokratisches, freiheitliches und weltoffenes Mecklenburg-Vorpommern in einem friedlichen Europa einsetzen.

Andreas Bluhm, Präsident Landessportbund Mecklenburg-Vorpommern
Birgit Hesse, Präsidentin des Landtages Mecklenburg-Vorpommern
Jan Holze, Geschäftsführer Stiftung für Ehrenamt und bürgerschaftliches Engagement in Mecklenburg-Vorpommern
Thomas Lambusch, Präsident Vereinigung der Unternehmensverbände für Mecklenburg-Vorpommern e. V.
Ingo Schlüter, stellv. Vorsitzender DGB Nord
Claudia Schophuis, Kommissariat der Erzbischöfe von Berlin und Hamburg für Mecklenburg-Vorpommern
Martin Scriba, Landespastor i. R.
Markus Wiechert, Der Beauftragte der Nordkirche für Landtag und Landesregierung in Mecklenburg-Vorpommern

18. Mai – Rampe/Schwerin – Ramper Uferfest des Diakoniewerks Neues Ufer

„WIR. Erfolg braucht Vielfalt“ gemeinsam mit dem Landtag vor Ort

Am 18. Mai feierte das Diakoniewerk Neues Ufer in Rampe sein „Uferfest“. Die ca. 5000 Besucher konnten sich neben regem Markttreiben, bei kulinarischen Leckereien und einem bunten Bühnenprogramm auch an zahlreichen Infoständen der Landesverbände und -initiativen über deren Arbeit und Angebote informieren. Auch der Landtag Mecklenburg-Vorpommern und die Initiative „WIR. Erfolg braucht Vielfalt“ waren mit vertreten und tauschten sich mit den Besuerinnen und Besuchern über die Themen Demokratie, Bürgerrechte und gesellschaftliche Vielfalt aus. Am Info-Stand bestand die Möglichkeit, Meinungen, Fragen und Anregungen zur Landespolitik zu äußern und bei einem Quiz das Wissen zur Landespolitik und -geschichte zu prüfen. Mit etwas Glück konnte man einen Besuch im Landtag – inklusive Schlossführung und Restaurantbesuch – gewinnen.

Das Diakoniewerk Neues Ufer ist seit Jahren ein engagierter Partner des WIR-Bündnisses. Z. B. haben Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter eine Weiterbildung zum Demokratieberater absolviert und wenden das Erlernte u.a. in Projekten mit Kindern und Jugendlichen an.

15. Mai – Waren/Müritz – Übergabe einer DEMOKRATIEAKTIE im Wert von 5.000 Euro

Das Team des Gesundheitsparks AMSEE hat eine DEMOKRATIEAKTIE in Höhe von 5.000 Euro erworben.  Die symbolische Aktie wurde am 15. Mai  an die Geschäftsführer Dr. Gunnar und den Sohn Hannes Thies durch Roswitha Bley übergeben. Mit dabei war auch der Geschäftsführer der RAA Waren/Müritz, Christian Utpatel, der für die Jugend-Medienwerkstatt RABATZ 500 Euro aus dem Spendenvolumen für anstehende Projekte erhält.
Mit der persönlichen Übergabe bedankt sich die Initiative bei dem Unternehmen für die großzügige Spende. Das Unternehmen setzt hiermit nicht nur ein klares Signal für Demokratie und Weltoffenheit, sondern unterstützt auch die konkrete Arbeit von Vereinen und Initiativen, die sich mit ihren Projekten und Aktionen für die Demokratiestärkung in Mecklenburg-Vorpommern einsetzen.
Insgesamt wurden mit dem Spendenformat DEMOKRATIEAKTIE bereits rund 100.000 Euro erworben, wodurch landesweit über 900 Projekte und Aktionen realisiert werden konnten. Das Spendengeld kommt zu 100 Prozent der Arbeit in der Region zu Gute.

Dr. Gunnar Thies erklärt dazu:

Der Gesundheitspark Amsee unterstützt den von der kürzlich verstorbenen Landtagspräsidentin Sylvia Bretschneider initiierten Verein “WIR. Erfolg braucht Vielfalt“ durch Demokratieaktien und mit dem Spiel GG 20 zum Grundgesetz. Die Spiele sollen an interessierte junge und ältere Gäste des Hotels Amsee zur Verbesserung der Kenntnisse über die Grundrechte und die Prinzipien der Demokratie verteilt werden. Hierzu sind auch aus unserer Sicht die Förderung und der Schutz der Vielfalt in verschiedensten Belangen erforderlich. Die Unterstützung der Vielfalt ist nicht nur eine Überzeugung, sondern auch ein Prinzip der Natur. Wenn gerade jetzt erneut der Artenschutz in der Natur diskutiert wird, so wird klar, wie jede einzelne Art abhängig ist von der Vielfalt. Insbesondere Monokulturen führen zum Aussterben von Pflanzen und Tieren und zuletzt zum Sterben der Monokulturen selbst. Durch fehlenden Schutz der Vielfalt entstehende Monokulturen schaden aber nicht nur der Natur, sondern auch der menschlichen Gemeinschaft. Einsiedler, die ohne Austausch mit anderen leben, haben bekanntlich keine große Lebenserwartung. Auch Gruppen, Dörfer, Regionen oder Länder, die sich abschotten, haben keine große Entwicklungschance. Es fehlen ihnen die Erkenntnisse und Erfahrungen der anderen Menschen, die das Überleben sichern können.
Der Gegensatz zur Vielfalt ist die Einfalt. Setzt sich die Einfalt in einem Land durch und bestimmt zudem ein Diktator oder eine Machtclique das Zusammenleben, gibt es keine Vielfalt mehr. Einfalt lässt keine Alternativen zu und führt oft in eine Sackgasse, manchmal sogar im Alltäglichen zur Reduzierung, wie zu einheitlichen Wohnungen, Kleidungen, Nahrungsmittel, Frisuren usw.. Einfalt erzwingt schließlich auch einfältige Gedanken.
Große Kulturen, wie z.B. Griechen, Römer oder Perser sind dagegen durch die Durchmischung von Völkern und Kulturen verschiedener Regionen erfolgreich geworden. Für sie war die Vielfalt ein Überlebensprinzip das bis heute gültig ist. So ist der Erfolg der USA in Wirtschaft, Kultur und Politik nach dem 2. Weltkrieg nur entstanden, weil das Land Wissenschaftler, Künstler und Initiatoren aus vielen Ländern der Welt aufgenommen hat. Durch die Vielfalt in der Wissenschaft gelingt es heute überwiegend US-Amerikanischen Universitäten, Nobelpreise in die USA zu holen. New York wurde zur Kunstmetropole. Jazz, Blues und Rock wurden durch die Öffnung zur Afroamerikanischen Musik entscheidend weiterentwickelt und die Wirtschaft wurde durch die vielfältige Öffnung zu Märkten in aller Welt die größte Weltwirtschaft. Auch die Chinesen machen es bei aller Engstirnigkeit in Politik und Kultur derzeit vor, wie die Öffnung zur Vielfältigkeit zumindest zum wirtschaftlichen Erfolg führt. Denn die Chinesen haben sich in hoher Geschwindigkeit technische und wissenschaftliche Erkenntnisse zu Nutze gemacht und daraus inzwischen eigene Produkte entwickelt. Wer heute schreit „Deutschland statt Brüssel“ hat in seiner einfältigen Denkweise verkannt, dass auch Deutschlands Leistungen in Wissenschaft, Kultur und Wirtschaft nur möglich sind, weil das Grundgesetz Toleranz und Schutz für die Vielfalt gewährt und u.a. mit der EU eine vielseitige, kooperative Gemeinschaft entstanden ist, die sich gegenüber den anderen Weltmärkten behaupten kann.

Die Vielfalt ist vor allem dann gefährdet, wenn Einzelne oder kleinere Gruppen die eigenen Interessen mit Angstpropaganda durchzusetzen versuchen. Gerade hiergegen ist viel Aufklärung notwendig. Denn, wenn Menschen Angst vor fremder Vielfalt haben, liegt dies vor allem an der fehlenden Kenntnis des Fremden und der Bequemlichkeit, sich mit anderen als den eigenen Vorstellungen zu befassen. Beschäftigt man sich mit anderen Gedanken, Ideen oder Lebensweisen, hat man keine Angst mehr davor. Man kann vielmehr in Toleranz für das Andere aus dem vielfältigen Angebot abwägen und entscheiden, was man für richtig hält. Dies ist auch das Prinzip der Demokratie, nach dem sich Kandidaten und Parteien mit den vielfältigsten Ansichten zur Wahl stellen. Wir unterstützen daher die Initiative „WIR. Erfolg braucht Vielfalt“ auch als Bildungsinitiative für Toleranz und Demokratie.

Denn „Zu jeder politischen Richtung gibt es eine Alternative – aber es gibt keine Alternative zur Demokratie“ so auch der Grundsatz, der das Anliegen von „WIR. Erfolg braucht Vielfalt“ verdeutlicht.

 

24. Mai – bundesweiter Tag der Nachbarn

Am 24. Mai 2019 ist es wieder soweit und vielleicht haben auch Sie Lust, gemeinsam mit Ihren Nachbarn ein schönes Fest zu feiern. Am @TagderNachbarn lädt diese Initiative ein, tausende kleine und große Feste zu feiern!

Seien Sie doch mit dabei und setzen gemeinsam mit Ihren Nachbarn ein Zeichen für ein gutes Miteinander im Viertel! Wenn Sie mitmachen möchten, können Sie Ihr Fest anmelden und sich eine gratis Mitmach-Box der @nebenan.de Stiftung sichern auf www.tagdernachbarn.de

Videoclip:
https://youtu.be/c-J5BbNoV38

7. Mai – Rathaus Schwerin – Vorstellung der Studie zum Thema Wahlen und Langzeitarbeitslosigkeit

Gib mir was, das ich wählen kann….

Unter diesem Titel stellt die „Denkfabrik“ der Stuttgarter Neue Arbeit gGmbH in ihrer aktuellen Studie die Motive langzeitarbeitsloser Nichtwähler*innen vor, die sich von der gegenwärtigen Politik nicht einbezogen fühlen, aber dennoch politisch interessiert sind. Dazu findet von April bis Mai eine Vortragsreise durch Norddeutschland statt. Unter dem Titel: „Gib mir was, was ich wählen kann. Demokratie ohne Langzeitarbeitslose?“ macht sie auch in Schwerin Station und zwar am 7. Mai im Demmlersaal des Rathauses von 18:00 -20:00 Uhr.

Zum Inhalt der Studie: Je prekärer die Lebensverhältnisse der Menschen in einem Stimmbezirk sind, umso geringer ist deren Wahlbeteiligung, das ist schon länger bekannt. Wahlforscher Armin Schäfer sagt dazu: „Unsere Wahlergebnisse sind, gemessen an der Sozialstruktur der Wählerschaft, nicht mehr repräsentativ“. Bedeutet das, dass die bestehende soziale Spaltung unserer Gesellschaft  auch zu einer politischen Spaltung führt? Statistische Untersuchungen, die es zum Thema gibt, geben keine persönlichen Motive preis. Die Studie aus der „Denkfabrik“ schließt diese Forschungslücke. Eine methodische Innovation ist, dass bei der Erarbeitung der bundeweit angelegten Studie eine Gruppe vormals Langzeitarbeitsloser als gleichberechtigte Mitarbeiter*innen in das Team von Wissenschaftler*innen unter der Leitung von Prof. Franz Schultheis von der Universität St. Gallen integriert wurden. Wir freuen uns auf eine kritische und konstruktive Diskussion über die Ergebnisse und Folgerungen  aus der Studie mit Ihnen und weiteren Gesprächspartner*innen aus Politik, Verwaltung, Verbänden, Gewerkschaft, Kirche, Zivilgesellschaft, Wirtschaft – sowie denjenigen, deren Situation und Stimmung die Studie zum Ausdruck bringt.

Referent/innen: von Luise Janke und Jan Velimsky (Stuttgart)
Veranstalter: Bündnis „WIR. Erfolg braucht Vielfalt“, Erwerbslosenbeirat, Diakonisches Werk und Kirchlicher Dienst in der Arbeitswelt in Mecklenburg-Vorpommern
Moderation: Kirchenrat Markus Wiechert, Regierungsbeauftragter der evangelischen Nordkirche in Mecklenburg-Vorpommern

 

 

 

30. April – Capitol Schwerin – Übergabe „WIR-Vielfaltspreis 2019“ an Dirk Lienig

Auch in diesem Jahr hat die überparteiliche Initiative „WIR. Erfolg braucht Vielfalt“ im Rahmen des Filmkunstfestes Mecklenburg-Vorpommern bereits zum 8. Mal den „WIR-Vielfaltspreis“, der mit 1000,- Euro dotiert ist übergeben. Überreicht wurde der Preis im Rahmen der Eröffnungsveranstaltung des Filmkunstfestes von der 1. Vizepräsidentin des Landtags Beate Schlupp gemeinsam mit Ingo Schlüter, stellv. Vorsitzender des DGB Nord und Mit-Initiator von WIR. Erfolg braucht Vielfalt.

 

Die Initiative würdigt damit Filmschaffende, die sich mit Mitteln der filmischen Kunst mit gesellschaftspolitischen Themen auseinandersetzen und dabei Denkanstöße geben, die die gesellschaftlichen Grundwerte widerspiegeln. Werte wie Akzeptanz von Vielfalt, Solidarität, Weltoffenheit und Toleranz sind Stichworte, die auch in der filmischen Bearbeitung Fragen aufwerfen, künstlerisch aufgebrochen werden und zeigen oder darauf hinweisen, was sie mit uns und unserer Gesellschaft zu tun haben.

In dem Film „Wenn wir erst tanzen“ von Dirk Lienig, Dirk Heth und Olaf Winkler werden verschiedene Sichtweise dargestellt und in ihrer Entwicklung wird verdeutlicht, „was das Leben ausmacht“ und wie gemeinsame Erlebnisse die Menschen trotz ihrer Unterschiede zusammenschweißen. Der ehemalige Solotänzer des Mecklenburgischen Staatstheaters Dirk Lienig wird in dem dokumentarischen Film beim Aufbau einer Tanzkompanie in seiner Heimatstadt Hoyerswerda begleitet. „Der Film gibt nicht nur Einblicke in die Motive der Tänzer und in die Umsetzung des Projektes ‚Eine Stadt tanzt‘, sondern er wurde ausgewählt, weil er zeigt, was passiert, wenn eine Gruppe unterschiedlicher Menschen gemeinsam an einer Sache wirken, wie man dadurch seine Agonie überwinden kann und wie es gelingt, das Leben zum Tanzen zu bringen.“ so die Begründung der Initiative.

 

 

 

30. April – Schwerin Marktplatz – Tanz der Kulturen

Auch in diesem Jahr veranstaltet der DGB gemeinsam mit zahlreichen Kooperationspartner*innen auf dem Schweriner Marktplatz den „Tanz der Kulturen“. Im Zeichen der Solidarität mit Geflüchteten und Migrant*innen findet diese Aktion am Vorabend des 1. Mai bereits zum 4. Mal den  in der Landeshauptstadt statt – ein klares Statement gegen rechte Hetze und Gewalt! Und auch in diesem Jahr beteiligt sich die WIR-Initiative daran und unterstützt bei der Durchführung durch die Bereitstellung von Mitteln aus der DEMOKRATIEAKTIE.

Mit dabei in diesem Jahr:

16:00 Uhr Manu and friends /Trommeln & Eröffnung
16:15 Uhr Running Hands & Chorus, Femme-Trommeln & Gesang
16:30 Uhr Saxophonquartette
16:50 Uhr Olga Mikheeva/Gesang
17:05 Uhr Tango Tanz
17:20 Uhr orientalischer Tanz/ Marita Kruse
17:40 Uhr Mustard & Milk /Weltmusik
18:00 Uhr Flamenco Tanz
18:15 Uhr Mary Jane & The Baltic Sweet Jazz Orchestra, New Orleans Jazz
19:00 Uhr Nasser Masoud & Olga Mikheeva, Gitarre & Gesang
19:15 Uhr a drumbella /Trommeln
ab 20:00 Uhr Sufi-Jazz-Weltmusik Ensemble Cairo Steps
Ende 22:00

Ziel: Einheimische und Geflüchtete begenen sich auf Augenhöhe – beim Tanzen, Musikhören und Musik machen. Gemeinsam verleben sie einen schönen Frühlingsabend mit Bratwurst, Bier und orientalischen Speisen. Die DGB-Veranstaltung soll auch als antirassistische, antifaschistische Botschaft gegen die rechten Hetzer und Stimmungsmacher in MV verstanden werden.
Als breiter Protest der Gewerkschaften und überregionaler Bündnisse, die sich z. B. gemeinsam gegen geplante NPD-Demos im ganzen Land stellen, wie z. B. am 1. Mai in Wismar.

23. Februar – Schwerin Schlosspark-Center – WIR-Aktionstag

Eine bunte Straße der Vielfalt

Am Sonnabend, 23. Februar findet im Schlosspark-Center bereits zum elften Mal ein Aktionstag der Landesinitiative „WIR. Erfolg braucht Vielfalt“ statt. Gemeinsam laden Verbände, Vereine und Initiativen die Schweriner Bürgerinnen und Bürgern erneut ein, sich über ihre Arbeit zu informieren und sich mit ihnen zu gesellschaftspolitischen Fragen auszutauschen. 38 politische, soziale und kulturelle Vereine, Verbände und Institutionen sind in diesem Jahr mit dabei und bieten an den Info-Ständen verschiedene Aktionen und Mit-Mach-Angebote an. Besonders im Fokus steht in diesem Jahr die bevorstehende Kommunal- und Europawahl.weiterlesen