Regionalkonferenz Rechtsextremismus und Demokratieförderung

Auftaktveranstaltung am 8. Mai 2021 von 10:00 – 13:30 Uhr.
Die 12. Regionalkonferenz Rechtsextremismus und Demokratiestärkung präsentiert sich in diesem Jahr mit einem Programm von Online- und Präsenzveranstaltungen. Im Gegensatz zu früheren Konferenzen, finden diese nicht an einem Tag, sondern im Zeitraum von Mai bis September 2021 statt. Vorträge, Workshops und Beteiligungsformate sollen die Gelegenheit bieten, aktuelle Herausforderungen für das demokratische Zusammenleben zu besprechen, die durch Rechtsextremismus gestellt werden. Welche Antworten vor Ort können wirdarauf finden?

Programm der Auftaktveranstaltung (online):

  • Grußworte und Eröffnung
  • Vortrag der Politikwissenschaftlerin und Publizistin Katharina Nocun zum Thema

„Fake Facts – Warum glauben so viele Menschen an Verschwörungsmythen?“

Welche Faktoren spielen dabei auf psychologischer Ebene eine Rolle? Und wie diskutieren wir mit Menschen, die glauben, eine verborgene «Wahrheit» entdeckt zu haben? Die Politikwissenschaftlerin Katharina Nocun ist gemeinsam mit der Sozialpsychologin Pia Lamberty genau diesen Fragen auf den Grund gegangen. In ihrem Buch «Fake Facts» beleuchten sie das verschwörungsideologische Milieu – von Rechtsextremismus bis hin zur Esoterik. Und sie finden dabei Antworten auf die Frage, warum Verschwörungsnarrative gerade in Zeiten der gegenwärtigen Krise derart anziehend auf Menschen wirken.

  • Virtuelle Austauschräume für die Teilnehmer*innen der Regionalkonferenz zur Diskussion und Vernetzung
  • Podiumsdiskussion zum Thema „Verschwörungsideologie und Rechtsextremismus in den Regionen“

An der Diskussion nehmen Expert*innen aus der Beratungsarbeit gegen Rechtsextremismus in Schleswig-Holstein und Mecklenburg-Vorpommern, aus der Lehrkräftequalifizierung, der Antisemitismusarbeit und aus der Kinder- und Jugendarbeit teil, u.a.:
Uta Hartwig (Institut für Qualitätsentwicklung an Schulen Schleswig-Holstein)
Torsten Nagel (Regionales Beratungsteam gegen Rechtsextremismus Schleswig-Holstein, AWO LV SH)
Daniel Trepsdorf (Regionalzentrum für demokratische Kultur Westmecklenburg,  RAA M-V)

Anmeldung bis zum 05.05. unter: luebeck@rbt-sh.de 

Wie viel EU steckt in Schwerin? Online-Talk am 5. Mai 2021 von 10 – 11 Uhr

WIR fragen Oberbürgermeister Rico Badenschier, welche Projekte das in Schwerin betrifft, was bei ihrer Planung zu beachten ist und welche Gestaltungsspielräume die Stadt dabei hat und den ehemaligen Landespastor der Diakonie Mecklenburg-Vorpommern Martin Scriba, welche konkreten Erfahrungen bei der Sanierung des Wichernsaals mit der EU-Förderung gemacht wurden.

Moderation: Roswitha Bley

Anmeldung unter der E-Mail: wir@erfolg-braucht-vielfalt.de Zugangsdaten werden per E-Mail zugesendet.
Die Veranstaltung wird im Live-Stream übertragen und die Aufzeichnung anschließend auf unserem YOUTUBE-Kanal und auf Facebook online gestellt.

15.-28. März 2021 Internationale Wochen gegen Rassismus

Vom 15.03. -28.03.2021 setzen die „Internationalen Wochen gegen Rassismus“ Zeichen für eine solidarische Gesellschaft und richten sich mit ihren Aktionen und Veranstaltungen gegen rassistische Diskriminierungen und Hetze. Auch in Mecklenburg-Vorpommern finden zahlreiche Workshops, Podcasts, Publikationen, Fotoaktionen und Fachtage verschiedener Akteure statt. Weiter Informationen dazu finden Sie im folgenden Programm.

Ausstellung „Abraham war Optimist“ in Schwerin

Seit dem 2.11.2020 wird am Bertha-Klingberg-Platz in Schwerin die Ausstellung „Abraham war Optimist“ der Fotografin Manuela Koska gezeigt. Mit der Ausstellung würdigt der Verein PRO SCHWERIN gemeinsam mit der Initiative WIR. Erfolg braucht Vielfalt und weiteren Partnern das Leben und Wirken des kürzlich verstorbenen Landesrabbiners William Wolff. Er war Unterstützer der WIR-Initiative und Ehrenbürger der Stadt Schwerin. Die Ausstellung gibt Einblick in sein Leben und in die religiöse Traditionen und die Spiritualität des Judentums.

Übergabe des WIR-Vielfaltspreises 2016 an Rabbi Wolff und Britta Wauer durch die damalige Landtagspräsidentin Sylvia Bretschneider2016 wurde das filmische Portrait „Rabbi Wolff“ der Regisseurin Britta Wauer im Rahmen des Filmkunstfestes Mecklenburg-Vorpommern mit dem WIR-Vielfaltspreis ausgezeichnet. Die Übergabe (Foto) erfolgte durch die damalige Landtagspräsidentin Sylvia Bretscheider.  In dem preisgekrönten Film blickt Willy Wolff auf sein bewegtes Leben, erzählt von seiner Kindheit in Berlin und Amsterdam, von seiner Karriere als politischer Journalist in England und von seinem lebenslangen Wunsch, Rabbiner zu werden. Rabbi Wolff war ein besonderer Mensch, dem es gelang mit Humor und Fröhlichkeit Menschen miteinander zu verbinden. Auch in religiösen Fragen hatte er immer die Versöhnung im Blick. Durch sein Wirken haben viele Menschen Einblick in das Judentum in Mecklenburg-Vorpommern bekommen. Er mit Lebensfreude und Bescheidenheit die Menschen beeindruckt und den interreligiösen Dialog auf besondere Weise gefördert. Am 8. Juli 2020 ist er im Alter von 93 Jahren verstorben.

Idee der Ausstellung ist es die Wirklichkeit, den Geist, die Lebensfreude und die Ausstrahlung dieses besonderen Menschen für Schweriner und Besucher sichtbar und erlebbar zu machen.

Informationen zur Ausstellung finden Sie  hier   Abraham war Optimist

Tage der politischen Bildung MV

Seit dem 15. September – dem Tag der Demokratie – finden innerhalb der nächsten drei Wochen in ganz Mecklenburg-Vorpommern Veranstaltungen zur politischen Bildung statt. Zahlreiche Anbieter haben sich zusammgeschlossen, um konstruktiven Austausch anzubieten, Debatten anzustoßen, Kompetenzen für Engagement zu vermitteln und damit die Demokratie zu stärken. Unter der Leitfrage: Was hält die Gesellschaft zusammen? wurden landesweit rund 80 Veranstaltungen und Ausstellungen konzipiert.

Eröffnet wurden die Tage der politischen Bildung mit einer Straßenaktion am 15. September in der Schweriner Innenstadt. Dazu wurde in der Nacht ein großes Blowup Banner am Schweriner Schlossparkcenter befestigt. 
Am gemeinsamen Info-Stand und mit einem Demokratie-Alphabet auf dem Straßenpflaster konnten sich die Passanten über die politische Bildung und die demokratischen Grundwerte austauschen.

Das Veranstaltungsprogramm vom 15.09. -03.10. finden Sie unter: www.tage-politische-bildung.de
Die „Tage der politischen Bildung MV 2020“ stehen unter der Schirmherrschaft der Präsidentin des Landtages MV Birgit Hesse.
WIR danken dem Nahverkehr Schwerin und dem Schweriner Schlosspark-Center für die Unterstützung!

 

17. Mai 2020 – Internationaler Tag gegen Homo-, Bi-, Trans- und Interphobie

17. Mai – Flaggen raus – mehr Sichtbarkeit für queere Lebensweisen

Der 17. Mai ist der Internationale Tag gegen Homo-, Bi-, Trans- und Interphobie (kurz IDAHOBIT).
Dieser internationale Gedenktag geht auf den 17. Mai 1990 zurück, an dem die Weltgesundheitsorganisation (WHO) Homosexualität aus dem Register der psychischen Erkrankungen löschte. Seit diesem Tag gilt Homosexualität nicht mehr als eine psychische Erkrankung.
Auch wenn mittlerweile die Ehe für gleichgeschlechtliche Paare geöffnet, der dritte Geschlechtseintrag eingeführt und die Rehabilitation der nach Paragraph 175 verurteilten durch den Bundestag beschlossen wurde, werden queere Menschen noch immer diskriminiert und ausgegrenzt.
Dazu finden landesweit Aktionen statt: ein in regenbogenfarben erleuchteter HKB-Turm in Neubrandenburg, eine Stadtrallye in Greifwald mit Infopunkt am Mühlentor, eine Kundgebung mit Luftballonaktion auf dem Marktplatz, gehisste Flaggen vor dem Rostocker Rathaus mit Livesendung des CSD Rostock, eine Luftballonaktion auf dem Alten Garten in Schwerin und am Alten Hafen in Wismar.
Ziel ist es, über queere Lebensweisen zu informieren und für eine höhere Sichtbarkeit von queeren Menschen zu sorgen. Zudem ist jede*r dazu aufgerufen durch Einzelaktionen wie dem Aufhängen von Regenbogenflaggen in der näheren Umgebung ein Zeichen für mehr Toleranz und Vielfalt zu setzen.

In Schwerin wollen die Veranstalter*innen auf dem Alten Garten Schwerin von 15:00 – 18:00 Uhr mit einer abgewandelten Luftballonaktion den Fokus auf die queeren Lebensweisen in der Öffentlichkeit richten.  Mit bunten Ballons soll eine große Regenbogenflagge nachgebaut und über die queeren Lebensweisen informiert werden.

Die Veranstalter*innen laden herzlich ein, sich bei Interesse an der Aktion zu beteiligten, z. B. durch selbst gestaltete Demonstrationsschilder, die von den Organisator*innen vorbereitet werden.

__________________________________________________

>>> Hinweis zum Infektionsschutz <<<

Es wird auf die Einhaltung der Hygienevorschriften und Abstandsregeln geachtet. Die Demonstrationsfläche wird durch den Veranstalter abgesperrt, um ein unbemerktes Betreten und Verlassen der Fläche zu verhindern. Alle Teilnehmer*innen werden auf einer Teilnehmerliste registriert. In Gesprächen mit Gästen und Interessierten wird neben dem Mindestabstand auch auf das Tragen von Mund-Nase-Bedeckungen geachtet. Tische und Stifte werden regelmäßig gereinigt und desinfiziert.
Seien Sie kooperativ und unterstützen uns bei der Einhaltung der Regeln!

>>> Hinweis zum Umweltschutz <<<
Die Luftballons bestehen aus umweltfreundlichem und biologisch abbaubarem Naturkautschuk. Die Ballons werden am Ende der Aktion nicht steigen gelassen, sondern umweltbewusst entsorgt und recycelt.

Veranstalter*innen sind der CSD Schwerin sowie der LSVD Mecklenburg Vorpommern. Weitere Informationen finden Sie hier

Weniger anzeigen