Regenbogenparty in Greifswald am 5. November 2021

Am 5. November 2021 lädt das Theater Vorpommern ab 22 Uhr zur 1. Regenbogenparty ein. Dazu wird die Stadthalle in Greifswald zu einer großen Tanzfläche gemacht. Eintrittskarte kostet 5,-Euro. Eingeladen sind alle, die sich der LGBTQIA + Community zugehörig fühlen und/oder Lust auf einen gemeinsamen Tanzabend haben.

Weitere Infos zur Regenbogenparty finden Sie hier

Kartenreservierung unter 03834 5722224 von Di-Fr 10-18 Uhr. Die Eintrittskarte kann man auch ohne Zusatzkosten auf der neuen Homepage unter www.theater-vorpommern.de

online kaufen und sich selbst ausdrucken.

Filmabend in Uelitzer Kirche – „Nurejew – The White Crow“ am 14. Oktober 2021

Die Filmreihe „Starke Stücke Berührt und diskutiert“ zeigt den Film über die Ballett-Legende Rudolf Nureje in der Kirche Uelitz bei Schwerin (PLZ 19077, Landkreis Ludwigslust-Parchim). Startzeit: 19 Uhr. Erzählt wird die Geschichte des russischen Ausnahmetänzers Rudolf Nurejew, der mitten im Kalten Krieg politisches Asyl im Westen beantragt. Moderiert wird die Veranstaltung von Roswitha Bley, Geschäftsführerin der Initiative WIR. Erfolg braucht Vielfalt und der Pastorin Kristin Gatscha.

Zum Film: Im Gegensatz zu vielen anderen Künsten erscheint das klassische Ballett heute als ein Hort des Unpolitischen – niemand regt sich über das Frauenbild in „Schwanensee“ oder die Identitätspolitik von „Giselle“ auf. Dass das einmal ganz anders war, das bringt Ralph Fiennes in seinem Film in Erinnerung, wenn auch auf eher indirekte Weise. Als der damals 23-jährige sowjetische Tänzer Rudolf Nurejew 1961 die Gelegenheit eines Gastspiels in Paris nutzte, um in Frankreich um Asyl zu bitten, verletzte diese Tat multiple politische Sensibilitäten. Die Sowjetunion verurteilte ihn in Abwesenheit wegen Landesverrats; in Paris demonstrierten überzeugte Kommunisten gegen ihn, während überzeugte Antikommunisten seine „Flucht“ als Punktgewinn fürs eigene Lager vereinnahmten. Und über die damals wirklich heiklen Themen wie Nurejews Homosexualität wurde gar nicht offen diskutiert.

Zum 10. Mal bringt die Reihe „Starke Stücke Berührt und diskutiert“ landesweit emotional berührende und kontroverse Filme auf die Leinwand. In der Jubiläumssaison laden die evangelischen Kirchenkreise Mecklenburg und Pommern und ihre Partner landesweit zu insgesamt 46 Kinoabenden vor allem in Dorfkirchen und Pfarrscheunen ein.

Die Filmreihe ist eine Kooperationsveranstaltung vom Evangelisch-Lutherischen Kirchenkreis Mecklenburg mit dem Pommerschen Evangelischen Kirchenkreis, dem Projekt „Kirche stärkt Demokratie“, der Initiative „WIR. Erfolg braucht Vielfalt – Landesbündnis für Demokratie und Toleranz“ und der Filmland Mecklenburg-Vorpommern gGmbH sowie der Kiorchgemeinden. Finanzielle Förderung aus den Programmen „Zusammenhalt durch Teilhabe“ und dem Europäischen Sozialfonds.

19. September 2021 „Fest der Vielfalt“ & LETsDoc auf Schloss Ulrichshusen

(Text: Sophie von Maltzahn)

Am 19.9. feiert Schloss Ulrichshusen in Verbindung mit den Dokumentarfilmtagen LETsDOK ein „Fest der Vielfalt“. Von 10:00 -21:00 Uhr laden wir Sie herzlich ein, diesen besonderen Tag mit uns zu erleben!

In der Konzertscheune werden an diesem Tag zwei preisgekrönte Dokumentarfilme im Kinoformat mit anschließenden Filmgesprächen mit den RegisseurInnen präsentiert: „Endlich Tacheles“ von Andrea Schramm und Jana Matthes und „Grenzland“ von Andreas Voigt. Weitere Filme mit anschließendem Filmgesprächen an diesem Tag sind: „Mein Nachbar ist Nazi – was tun?“mit Regisseur Hans Jakob Rausch; die neue NDR-Dokumentation „Furcht, Frust und viele Fragen – Stimmen und Stimmungen aus MV vor der Wahl“ von Carolin Kock mit anschließendem Filmgespräch. Außerdem werden Kurzfilme der Jugendinitiative „Klappe auf!“ gezeigt.

Im Anschluss daran findet eine hochkarätig besetzte politische Publikumsdiskussion zu dem Thema „Herausforderung Vielfalt: Rechtsextremismus in den Dörfern von MV“ statt. Die Veranstaltungen sind kostenlos. Tickets gibt es unter: http://st-c.eu/letsdok

Am Abend werden wir das Schloss in Regenbogenfarben illuminieren – damit wollen wir ein Zeichen für Toleranz, Freiheit und eine selbstbewusste Demokratie setzen! Nun gibt es folgende Idee: Wir laden alle TeilnehmerInnen ein, eine Lichtquelle mitzubringen und während der Regenbogenilluminiation zum Leuchten zu bringen. So soll um das Schloss herum eine leuchtende Blumenwiese entstehen. Unser Drohnenfilmer Ben Tschirch wird das Lichtspektabel aus der Luft filmen.

Wer Interesse hat, an unserem „Fest der Vielfalt“ mit Demokratie-Initiativen, Kunst, Musik, Info- oder Marktständen u.v.m. teilzunehmen, ist herzlich eingeladen, sich bei unter festdervielfal@ulrichshusen.de zu melden.

Link: http://www.letsdok.de

Das Fest der Vielfalt wird von „WIR. Erfolg braucht Vielfalt“ unterstützt aus Mitteln der „Demokratieaktie“.

18. September 2021, #unteilbar MV – Demo

Am 18. September findet in Rostock die DEMO #unteilbarMV statt. Treff ist am Hauptbahnhof um 14:00 Uhr. Abschlusskundgebung ist um 17:00 Uhr am Stadthafen Rostock Weitere Infos, der Aufruf und das Programm findet ihr unter: #unteilbarMV

Hintergrund:
Es ist das Wahljahr 2021 und unsere Demokratie muss täglich gelebt, demokratische Strukturen erhalten und gestärkt werden. Die Initiative WIR. Erfolg braucht Vielfalt untertützt das Anliegen von #unteilbarMV, denn auch dieses Bündnis setzt sich für eine offene, freie Gesellschaft ein. Das Ziel ist eine stetige und dauerhafte Vernetzung, in der bestehende Bündnisse zusammenfinden und neue entstehen.

#unteilbarMV wird von über 200 Initiativen aus dem gesamten Bundesland gestaltet. Genauso vielfältig sind auch die Themen, die auf die Straße getragen werden: nachhaltige Klimapolitik, gerechtere Arbeits- und Lebensbedingungen, inklusive Bildungspolitik, Gesundheitsversorgung unabhängig von Profit, Antirassismus, Geschlechtergerechtigkeit, Menschen- und Asylrechte…

Vortrag und Diskussion zur Jüdischen Geschichte in MV am 22. Juli 2021

Der Verein Politische Memoriale e. V., die Konrad-Adenauer-Stiftung M-V und der Stolperstein-Initiative Schwerin laden am 22. Juli 2021 um 18 Uhr in die Synagoge Schwerin ein. Dr. Ulf Heinsohn wird einen Vortrag zur Jüdischen Geschichte Mecklenburgs halten und in einem anschließenden Podiumsgespräch wird die gegenwärtige Situation und Perspektive der Jüdischen Landesgemeinde M-V zur Sprache kommen.

Hintergrund: Jüdisches Leben in Deutschland wurde erstmalig am 11. Dezember 321 urkundlich in Köln erwähnt. Der römische Kaiser Konstantin erließ ein Edikt zur Bekleidung von Ämtern durch Juden. Diese Urkunde belegt, dass jüdische Gemeinden bereits seit der Spätantike wichtiger Bestandteil der europäischen Kultur sind.
Seit dem 13. Jh. lebten Juden auch in Mecklenburg. Ende des 15. Jh. wurden sie vertrieben, kehrten um 1650, aus Hamburg kommend, zurück. Die Katastrophe des Nationalsozialismus bereitete auch dem jüdischem Leben in Mecklenburg ein Ende und nach 1945 lebten nur wenige Juden noch in Mecklenburg und diese Wenigen wanderten zumeist in die Bundesrepublik ab. Das Verhältnis der DDR-Staatsführung zu jüdischen Menschen pendelte von offenem Antisemitismus bis Gleichgültigkeit. Am Ende der DDR fasste die Volkskammer jedoch den Beschluss, als Entschuldigung auch für die SED-Politik, die Zuwanderung von Juden aus der Sowjetunion zu regeln. Heute lebt in Deutschland die drittgrößte jüdische Gemeinschaft Europas. Seit den 1990er Jahren hat sich jüdisches Leben in Deutschland mit einer ganz neuen Dynamik und Vitalität entwickelt.
Wie hat sich jüdisches Leben in Mecklenburg von Beginn an entwickelt? Wie gestaltet sich jüdisches Leben heute? Welche Perspektiven hat die jüdische Gemeinde in M-V?
Herzlich laden wir zu einem Rückblick auf jüdisches Leben in Mecklenburg und zu einem Ausblick auf Perspektiven vor Ort. Weitere Informationen und Anmeldung finden Sie hier.

Regionalkonferenz Rechtsextremismus und Demokratieförderung

Auftaktveranstaltung am 8. Mai 2021 von 10:00 – 13:30 Uhr.
Die 12. Regionalkonferenz Rechtsextremismus und Demokratiestärkung präsentiert sich in diesem Jahr mit einem Programm von Online- und Präsenzveranstaltungen. Im Gegensatz zu früheren Konferenzen, finden diese nicht an einem Tag, sondern im Zeitraum von Mai bis September 2021 statt. Vorträge, Workshops und Beteiligungsformate sollen die Gelegenheit bieten, aktuelle Herausforderungen für das demokratische Zusammenleben zu besprechen, die durch Rechtsextremismus gestellt werden. Welche Antworten vor Ort können wirdarauf finden?

Programm der Auftaktveranstaltung (online):

  • Grußworte und Eröffnung
  • Vortrag der Politikwissenschaftlerin und Publizistin Katharina Nocun zum Thema

„Fake Facts – Warum glauben so viele Menschen an Verschwörungsmythen?“

Welche Faktoren spielen dabei auf psychologischer Ebene eine Rolle? Und wie diskutieren wir mit Menschen, die glauben, eine verborgene «Wahrheit» entdeckt zu haben? Die Politikwissenschaftlerin Katharina Nocun ist gemeinsam mit der Sozialpsychologin Pia Lamberty genau diesen Fragen auf den Grund gegangen. In ihrem Buch «Fake Facts» beleuchten sie das verschwörungsideologische Milieu – von Rechtsextremismus bis hin zur Esoterik. Und sie finden dabei Antworten auf die Frage, warum Verschwörungsnarrative gerade in Zeiten der gegenwärtigen Krise derart anziehend auf Menschen wirken.

  • Virtuelle Austauschräume für die Teilnehmer*innen der Regionalkonferenz zur Diskussion und Vernetzung
  • Podiumsdiskussion zum Thema „Verschwörungsideologie und Rechtsextremismus in den Regionen“

An der Diskussion nehmen Expert*innen aus der Beratungsarbeit gegen Rechtsextremismus in Schleswig-Holstein und Mecklenburg-Vorpommern, aus der Lehrkräftequalifizierung, der Antisemitismusarbeit und aus der Kinder- und Jugendarbeit teil, u.a.:
Uta Hartwig (Institut für Qualitätsentwicklung an Schulen Schleswig-Holstein)
Torsten Nagel (Regionales Beratungsteam gegen Rechtsextremismus Schleswig-Holstein, AWO LV SH)
Daniel Trepsdorf (Regionalzentrum für demokratische Kultur Westmecklenburg,  RAA M-V)

Anmeldung bis zum 05.05. unter: luebeck@rbt-sh.de 

Wie viel EU steckt in Schwerin? Online-Talk am 5. Mai 2021 von 10 – 11 Uhr

WIR fragen Oberbürgermeister Rico Badenschier, welche Projekte das in Schwerin betrifft, was bei ihrer Planung zu beachten ist und welche Gestaltungsspielräume die Stadt dabei hat und den ehemaligen Landespastor der Diakonie Mecklenburg-Vorpommern Martin Scriba, welche konkreten Erfahrungen bei der Sanierung des Wichernsaals mit der EU-Förderung gemacht wurden.

Moderation: Roswitha Bley

Anmeldung unter der E-Mail: wir@erfolg-braucht-vielfalt.de Zugangsdaten werden per E-Mail zugesendet.
Die Veranstaltung wird im Live-Stream übertragen und die Aufzeichnung anschließend auf unserem YOUTUBE-Kanal und auf Facebook online gestellt.

15.-28. März 2021 Internationale Wochen gegen Rassismus

Vom 15.03. -28.03.2021 setzen die „Internationalen Wochen gegen Rassismus“ Zeichen für eine solidarische Gesellschaft und richten sich mit ihren Aktionen und Veranstaltungen gegen rassistische Diskriminierungen und Hetze. Auch in Mecklenburg-Vorpommern finden zahlreiche Workshops, Podcasts, Publikationen, Fotoaktionen und Fachtage verschiedener Akteure statt. Weiter Informationen dazu finden Sie im folgenden Programm.

Ausstellung „Abraham war Optimist“ in Schwerin

Seit dem 2.11.2020 wird am Bertha-Klingberg-Platz in Schwerin die Ausstellung „Abraham war Optimist“ der Fotografin Manuela Koska gezeigt. Mit der Ausstellung würdigt der Verein PRO SCHWERIN gemeinsam mit der Initiative WIR. Erfolg braucht Vielfalt und weiteren Partnern das Leben und Wirken des kürzlich verstorbenen Landesrabbiners William Wolff. Er war Unterstützer der WIR-Initiative und Ehrenbürger der Stadt Schwerin. Die Ausstellung gibt Einblick in sein Leben und in die religiöse Traditionen und die Spiritualität des Judentums.

Übergabe des WIR-Vielfaltspreises 2016 an Rabbi Wolff und Britta Wauer durch die damalige Landtagspräsidentin Sylvia Bretschneider2016 wurde das filmische Portrait „Rabbi Wolff“ der Regisseurin Britta Wauer im Rahmen des Filmkunstfestes Mecklenburg-Vorpommern mit dem WIR-Vielfaltspreis ausgezeichnet. Die Übergabe (Foto) erfolgte durch die damalige Landtagspräsidentin Sylvia Bretscheider.  In dem preisgekrönten Film blickt Willy Wolff auf sein bewegtes Leben, erzählt von seiner Kindheit in Berlin und Amsterdam, von seiner Karriere als politischer Journalist in England und von seinem lebenslangen Wunsch, Rabbiner zu werden. Rabbi Wolff war ein besonderer Mensch, dem es gelang mit Humor und Fröhlichkeit Menschen miteinander zu verbinden. Auch in religiösen Fragen hatte er immer die Versöhnung im Blick. Durch sein Wirken haben viele Menschen Einblick in das Judentum in Mecklenburg-Vorpommern bekommen. Er mit Lebensfreude und Bescheidenheit die Menschen beeindruckt und den interreligiösen Dialog auf besondere Weise gefördert. Am 8. Juli 2020 ist er im Alter von 93 Jahren verstorben.

Idee der Ausstellung ist es die Wirklichkeit, den Geist, die Lebensfreude und die Ausstrahlung dieses besonderen Menschen für Schweriner und Besucher sichtbar und erlebbar zu machen.

Informationen zur Ausstellung finden Sie  hier   Abraham war Optimist

12. November – Schwerin – DEIN PLATZ IST HIER! Vielfalt in Mecklenburg-Vorpommern

Fachtagung Integration – für unser Zusammenleben in MV

Dagmar Kaselitz, die Integrationsbeauftragte der Landesregierung MV, lädt gemeinsam mit der Landeszentrale für politische Bildung MV und Tutmonde e. V. Stralsund zur Kooperationsveranstaltung unter dem Motto „Dein Platz ist hier! Vielfalt in Mecklenburg-Vorpommern“ ein. Damit steht in diesem Jahr der Beitrag der Organisationen von Migrantinnen, Migranten und Religionsgemeinschaften für das Zusammenleben in Mecklenburg-Vorpommern im Mittelpunkt.
Neben dem Fachvortrag von Dr. Ali Özgür Özdil („Der Islam – eine der fünf Weltreligionen zwischen Lebenswirklichkeit und Vorbehalten“) sind weitere Beiträge und Gespräche zu den Themen interreligiöser Dialog, Sprache, Nachhaltigkeit, Frauenpower sowie Integration in den Bereichen Sport, Wirtschaft und Kultur vorgesehen.
Wann? 12.11.2019 von 10.30 bis 17:00 Uhr
Wo? Campus am Turm, Hamburger Allee 124, 19063 Schwerin
Anmeldung bis zum 1. November 2019 per E-Mail an Reem.Alabali@sm.mv-regierung.de oder telefonisch unter 0385 / 588 9091.

Die Teilnahme an der Tagung ist kostenfrei. Weitere Informationen finden Sie hier.