12. 11. – Schwerin – DEIN PLATZ IST HIER! Vielfalt in Mecklenburg-Vorpommern

Fachtagung Integration – für unser Zusammenleben in MV

Dagmar Kaselitz, die Integrationsbeauftragte der Landesregierung MV, lädt gemeinsam mit der Landeszentrale für politische Bildung MV und Tutmonde e. V. Stralsund zur Kooperationsveranstaltung unter dem Motto „Dein Platz ist hier! Vielfalt in Mecklenburg-Vorpommern“ ein. Damit steht in diesem Jahr der Beitrag der Organisationen von Migrantinnen, Migranten und Religionsgemeinschaften für das Zusammenleben in Mecklenburg-Vorpommern im Mittelpunkt.
Neben dem Fachvortrag von Dr. Ali Özgür Özdil („Der Islam – eine der fünf Weltreligionen zwischen Lebenswirklichkeit und Vorbehalten“) sind weitere Beiträge und Gespräche zu den Themen interreligiöser Dialog, Sprache, Nachhaltigkeit, Frauenpower sowie Integration in den Bereichen Sport, Wirtschaft und Kultur vorgesehen.
Wann? 12.11.2019 von 10.30 bis 17:00 Uhr
Wo? Campus am Turm, Hamburger Allee 124, 19063 Schwerin
Anmeldung bis zum 1. November 2019 per E-Mail an Reem.Alabali@sm.mv-regierung.de oder telefonisch unter 0385 / 588 9091.

Die Teilnahme an der Tagung ist kostenfrei. Weitere Informationen finden Sie hier.

08.11. – Schwerin – Ratschlag gegen Rechts des DGB Nord

Gewerkschaftliche Tagung | 08. November 2019 | 10:30 bis 17:00 Uhr
Landtag Schwerin | Lennéstraße 1 | 19053 Schwerin

Die Bedrohung durch rechte Gewalt wird für viele Gewerkschafter*innen und andere politisch Aktive immer präsenter. In den sozialen Netzwerken wird gegen Andersdenke gehetzt und rechte Argumentationen werden immer unverhohlener auch in der Mitte der Gesellschaft geäußert.

Wir wollen diskutieren: Welche rechten Netzwerke gibt es und wie gefährlich sind sie? Reichen Information und Aufklärung durch die staatlichen Stellen aus? Was müsste darüber hinaus passieren? Welche Beratungsmöglichkeiten existieren für Opfer rechter Gewalt und für Menschen, die bedroht werden? Workshops bieten die Möglichkeit, einzelne Themen zu vertiefen.
Der Ratschlag gegen Rechts dient dem gewerkschaftsinternen Austausch über den Umgang mit rechten Argumentationen und Strategien, ob in Betrieb, Dienststelle oder Gewerkschaft, im Parlament oder im Netz.

Am Info-Stand der Initiative „WIR. Erfolg braucht Vielfalt“ stellen die Mitarbeiter das Spendenformat DEMOKRATIEAKTIE vor, berichten über landesweite Aktionen und Kampagnen zur Demokratiestärkung und werben für Beteiligung und gemeinsame Aktionen für ein weltoffenes tolerantes Mecklenburg-Vorpommern.

25.-27.10. – Schwerin – Boxen mit Fairplay und Toleranz

Vom 25.10.-27.10. traten in diesem Jahr erneut 20 Jugendbox- Teams beim siebten internationalen Nachwuchsturnier gegen einander an. Folgende Nationalitäten waren in diesem Jahr mit dabei: Mongolei, Litauen, Sri Lanka, Indien, Weißrussland, Frankreich, England, Niederlande und Dänemark. Alle gemeinsam gingen in der Landeshauptstadt auf Medaillenkurs. Nicht nur die internationale Begegnung steht bei dem Tunier im Vordergrund, sondern auch das Erleben verschiedener Kampf-Techniken. Aber das Boxturnier steht auch für internationale Begegnung sowie das Einstehen für Werte wie Respekt, Toleranz und Fairplay. Auch in diesem Jahr war die Initiative „WIR. Erfolg braucht Vielfalt“ als Partner mit im Boot. Mit der Beteiligung unterstützt die Initiative das Turnier in dem sich die Jugendlichen verschiedener Nationalitäten mit Respekt und Toleranz begegnen. Seit Jahren ist der BC Traktor Bündnispartner der Landesinitiative. Während des Turniers wurde interessante Gespräche geführt und neue Kontakte geknüpft.

 

 

24.10. – Gadebusch – Kinofilmreihe „Starke Stücke. Berührt und diskutiert“ lädt zur WIR-Sonderreiheihe ein

Bereits zum 8. Mal bringt die Reihe Starke Stücke. Berührt und diskutiert  Filme auf die Leinwand und ins offene Gespräch, die auf besondere Weise berühren oder gesellschaftliche Themen ansprechen, die Kontroversen hervorrufen. In diesem Jahr beteiligt sich die WIR-Initiative erstmalig mit einer Sonderreihe daran.

Am 24. Oktober um 19.00 Uhr steht in der Kirche Gadebusch der norwegische Film „Welcome to Norway“ von Rune Denstad Langlo auf dem Programm. Alle Filminteressierten sind herzlich eingeladen und wer möchte, kann sich anschließend in gemütlicher Runde über den Film austauschen.

Zum Inhalt:
Welcome to Norway  ist eine Komödie und handelt vom gegenwärtigen Zustand Europas. Der Film versucht zu zeigen, wer hier wie unterwegs ist. Weder Härten noch Schwierigkeiten werden verschwiegen und letztendlich ist der Film ein Plädoyer dafür, im Menschen den Menschen zu sehen. Er stellt sich nicht über die Gegenwart und bewertet diese nicht, sondern lässt ihr Raum.
Die Handlung: Der Hotelier Primus verspricht sich von der Einquartierung von Flüchtlingen die Rettung vor der Pleite. Er hat große Visionen und erlebt größere Niederlagen. Eigentlich ist er gegen alles Fremde, doch die vielen Flüchtlinge, von denen allseits die Rede ist, kommen ihm gerade recht. Sein Pleite gegangenes Hotel im Norden Norwegens soll dank ihnen doch noch zur Goldgrube werden. Und dafür winken saubere Subventionen aus der Staatskasse. Seine Frau Hanni und Tochter Oda trauen ihren Augen nicht, als ganze Busladungen in das Hotel einmarschieren, in dem Zimmer, Türen, Heizung und Strom fehlen. Nicht vorbereitet ist Primus auf die diplomatischen Verwicklungen, die nun auf ihn lauern: Christen weigern sich mit Arabern, Sunniten mit Schiiten das Zimmer zu teilen. Der optimistische, aber etwas vorlaute Abedi erweist sich als unverzichtbarer Vermittler und wird für den Einzelgänger Primus schnell zum ständigen Begleiter. Doch dann fordert die Ausländerbehörde auch noch Sprachkurse und einen Kooperationsrat, sonst gibt es kein Geld.
Veranstalter der Kino-Gesprächsreihe ist der Evangelisch-Lutherische Kirchenkreis Mecklenburg, der dafür mit dem Pommerschen Evangelischen Kirchenkreis, den beteiligten Kirchengemeinden, dem Projekt „Kirche stärkt Demokratie“, der Initiative „WIR. Erfolg braucht Vielfalt“ und der Filmland Mecklenburg-Vorpommern gGmbH kooperiert.
Unterstützt wird das Projekt von den Programmen „Zusammenhalt durch Teilhabe“, dem Europäischen Sozialfonds sowie der Mecklenburgischen und Pommerschen Kirchenzeitung.
Mehr Infos und das Programmheft unter: www.kirche-mv.de/Filmreihe-Starke-Stuecke.html

16.10.- Waren – Festveranstaltung „30 Jahre Friedliche Revolution in Mecklenburg-Vorpommern“

Mit einer Festveranstaltung hat der Landtag Mecklenburg-Vorpommern in Zusammenarbeit mit der Landesbeauftragten Mecklenburg-Vorpommern für die Aufarbeitung der SED-Diktaur, der Landeszentrale für politische Bildung M-V, der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Norddeutschland, den Erzbistümern Berlin und Hamburg sowie der Stadt Waren am Mittwoch an die Friedliche Revolution vor 30 Jahren erinnert. Die Festveranstaltung fand in Waren statt, da es hier 89 die erste öffentliche Demonstration im Nordosten für Demokratie und Freiheitsrechte gegeben hat.
Los ging es um 16:00 Uhr auf dem Neuen Markt, der von Info-Ständen und Mitmachangeboten verschiedener Vereine und Institutionen umrahmt war, mit Zeitzeugengesprächen und Filmsequenzen des NDR. Auch die Landesinitiative WIR. Erfolg braucht Vielfalt war mit einem „Runden Tisch 02 – Speed Dating zu politischen Themen“ und einem Info-Stand vertreten. Neben den Warener Bürgerinnen und Bürgern nahmen zahlreiche Landespolitiker und Persönlichkeiten des öffentlichen Lebens an dem Festakt teil. Ministerpräsidentin Manuela Schwesig (SPD) sagte, sie habe allergrößten Respekt vor allen, die im Herbst 1989 und in den Jahren zuvor für Meinungsfreiheit, Pressefreiheit, Reisefreiheit, Demonstrationsfreiheit und freie Wahlen eintraten. „Wir haben allen Grund, den Bürgerinnen und Bürgern zu danken, die damals auf die Straße gegangen sind und mutig Veränderungen eingefordert haben“, so Schwesig.
Den Festvortrag in der St. Marien-Kirche hielt der Theologe und Politiker Markus Meckel. Er war von 1982 bis 1988 evangelischer Gemeindepastor in Vipperow (Müritz) und später einige Monate lang DDR-Außenminister. Die friedliche Revolution sei eine mitteleuropäische Revolution gewesen, sagte Meckel. Man könne an sie nicht angemessen erinnern, ohne den Zusammenhang mit Polen, Ungarn, der Tschechoslowakei und der Sowjetunion anzusprechen. Deshalb gehörten diese europäischen Nachbarn eigentlich zu jeder Feier des Mauerfalls als Gäste dazu.
Landtagspräsidentin Birgit Hesse sagte, sie habe manchmal den Eindruck, dass die Herausforderungen, Schwierigkeiten und auch Enttäuschungen der Nachwendezeit dazu geführt hätten, dass das Erinnern an die friedliche Revolution „nicht den Stellenwert hatte, den es haben sollte“. Deshalb müsse auch der persönliche Austausch über das, was war, fortgeführt werden.
Nach dem Festakt waren die Bürgerinnen und Bürger der Stadt eingeladen, sich an den Ständen zu informieren und den Abend bei Live-Musik der Warener Gruppe „Black Tigers“ ausklingen zu lassen.

Quelle: NDR

 

Zukunftstreff dokumentARt vom 30.10 bis 27.11.

Neues Projekt des dokumentART – films & future European Filmfestival

Als neues Projekt unter dem Dach des dokumentART holt der Zukunftstreff das Publikum da ab, wo der Puls des Festivals schlägt – bei den Filmen.
Die aus fünf Veranstaltungen bestehenden Werkstattreihe will sich mit Fragen auseinandersetzen, die das Festival jedes Jahr mit seinem Filmprogramm aufwirft, aktiv und gemeinschaftlich :
Ausgehend von Filmen aus den letzten Festivaljahren wurden Programme entwickelt, die eine intensive Verbindung zu akuten Fragen der Zukunftsgestaltung in der Region haben und deshalb für die Menschen HIER von Bedeutung sind. Landflucht, Daseinsvorsorge in ländlichen Räumen, kulturelle Bildung, nachhaltige Landwirtschaft, Umwelt und Demokratie-Teilhabe sind dabei nur einige der Themen, die im Fokus des Zukunftstreffs 2019 stehen.

Die Filme dienen als Katalysator für die Kommunikation, doch im Zentrum der Aufmerksamkeit steht das Publikum. Über das Filmgespräch, fachliche Kurzreferate und in partizipativen Formaten entsteht ein Überblick über die Bedürfnisse, Gedanken und Visionen der Menschen in der Region. Ausgehend von Fragen, Positionen und Ideen, sollen gemeinsam Lösungsansätze diskutiert werden:
Wie kann die Landflucht gestoppt werden?
Ist ein Gleichgewicht zwischen industrieller und ökologischer Landwirtschaft möglich?
Wie kann aktive Gestaltung des Lebens im ländlichen Raum gelingen?
Wie können die Generationen voneinander lernen?
Wie entsteht ein Gefühl von „Miteinander“?
Was können Kunst und Kultur dazu beitragen?
Hat Demokratie nur etwas mit Wahlen zu tun?

In themenfokussierten Veranstaltungen entsteht, gemeinsam mit Filmemacher*innen, Gästen aus Politik, Wissenschaft, Kultur und Wirtschaft in aktiven Beteiligungsformaten, Podien und Publikumsdiskussionen ein Gesprächsraum, in dem Austausch auf Augenhöhe, Vernetzung und Platz für neue Handlungsoptionen stattfindet.

Das Programm mit den Einzelveranstaltungen finden Sie hier